Über Addiflow
Software aus der Praxis – für Prozesse, die in der Praxis funktionieren müssen.
Addiflow entwickelt Softwarelösungen für additive Fertigung, Produktion und die Verbindung betrieblicher Systeme.
Unser Anspruch ist dabei einfach: Software soll Arbeit nicht nur digital abbilden. Sie soll Prozesse verbinden, wiederkehrende Aufgaben automatisieren und den Menschen im täglichen Betrieb einen echten Mehrwert bieten.
Deshalb entwickeln wir nicht aus der Theorie heraus.
Die Anforderungen hinter unseren Lösungen stammen aus realen Fragestellungen: Wie behält man Material und Bestände zuverlässig im Blick? Wie verbindet man Auftrag, Fertigung und 3D-Druck miteinander? Wie lassen sich wiederkehrende Arbeitsschritte automatisieren? Und wie verhindert man, dass mit wachsendem Auftragsvolumen immer mehr Excel-Listen, Insellösungen und manuelle Zwischenprozesse entstehen?
Genau aus diesen Fragen ist Addiflow entstanden.
Unser Ansatz
Wir setzen auf klare Prozesse, nachvollziehbare Daten und modulare Systeme.
Dabei verfolgen wir nicht das Ziel, möglichst viele Funktionen in eine Software zu packen. Entscheidend ist, dass die vorhandenen Funktionen miteinander arbeiten.
Ein Auftrag darf für uns nicht einfach nur ein Datensatz sein.
Wenn daraus eine Fertigung notwendig wird, muss das System diesen Zusammenhang verstehen. Wird Material benötigt, muss der Bestand berücksichtigt werden. Entstehen Druckjobs, müssen diese geplant und priorisiert werden können. Ist ein Vorgang abgeschlossen, müssen die nachfolgenden Prozesse darauf reagieren können.
Automatisierung entsteht für uns nicht durch möglichst viele Buttons – sondern dadurch, dass Systeme Zusammenhänge verstehen.
Genesis 3D
Mit Genesis 3D entwickelt Addiflow eine spezialisierte ERP- und Produktionslösung für additive Fertigung.
Genesis verbindet unter anderem:
- Stammdaten und Artikel
- Kunden und Partner
- Material und Lagerbestände
- Wareneingang und Lagerbewegungen
- Aufträge
- Fertigungsprozesse
- Projekte und Produktionsplanung
- Druckjobs und Prioritäten
- unterstützte 3D-Drucker
- Wartungsinformationen
- Angebote und Rechnungen
- Versandprozesse
- Benutzer und Berechtigungen
- Statistiken und KPI
- Revisions-, Audit- und Fehlerinformationen
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Automatisierung der Fertigung.
Genesis kann notwendige Fertigungsprozesse aus Aufträgen ableiten, Druckjobs erzeugen und priorisieren sowie Nachschubprozesse auslösen. Unterstützte 3D-Drucker können direkt in den Produktionsprozess eingebunden werden.
Dadurch entsteht eine durchgängige Verbindung zwischen kaufmännischen, logistischen und produktionstechnischen Abläufen.
Addiflow Integration Hub
Mit dem Addiflow Integration Hub (AIH) entsteht parallel eine eigenständige Integrationsplattform.
AIH wird in C# entwickelt und befindet sich bereits im Testbetrieb.
Während Genesis die betrieblichen Prozesse abbildet, übernimmt AIH die Aufgabe, unterschiedliche Systeme und Datenquellen miteinander zu verbinden.
Dazu gehören beispielsweise Shopsysteme, Genesis, Geräte sowie zukünftig weitere externe Anwendungen und Schnittstellen.
Damit trennen wir bewusst zwei Aufgaben:
Genesis steuert Prozesse.
AIH verbindet Systeme.
Diese Trennung ermöglicht es uns, beide Lösungen unabhängig weiterzuentwickeln und gleichzeitig miteinander zu kombinieren.
Praxis statt Software um der Software willen
Addiflow richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen, Dienstleister und Produktionsbetriebe, die ihre Prozesse professionalisieren möchten, ohne dafür eine unnötig komplizierte Systemlandschaft einzuführen.
Wir wissen, dass ein kleiner Produktionsbetrieb andere Anforderungen hat als ein Konzern.
Deshalb sollen unsere Lösungen mit einem Unternehmen wachsen können.
Modularität bedeutet für uns nicht nur, Funktionen ein- und auszuschalten. Sie bedeutet, technische Strukturen so aufzubauen, dass neue Anforderungen ergänzt werden können, ohne bestehende Prozesse jedes Mal neu entwickeln zu müssen.
Kontrolle über die eigenen Daten
Ein weiterer Grundsatz ist die Datenhoheit.
Genesis ist auf einen lokalen Betrieb ausgelegt und setzt keinen Cloud-Zwang voraus.
Unternehmen sollen selbst entscheiden können, wo ihre betrieblichen Daten liegen und welche Systeme miteinander kommunizieren.
Nachvollziehbare Buchungen, Benutzerrechte, Protokollierung und kontrollierte Prozessabläufe sind deshalb keine nachträglich ergänzten Komfortfunktionen, sondern Bestandteil unseres grundlegenden Systemverständnisses.
Entwicklung bedeutet für uns auch Testen
Neue Funktionen müssen nicht nur auf dem Entwicklungsrechner funktionieren.
Deshalb testen wir unsere Systeme mit realitätsnahen Prozessketten und größeren Datenmengen. Die vorbereitete Auftragsschnittstelle von Genesis wurde beispielsweise bereits mit rund 400 automatisiert eingespielten Aufträgen getestet.
Fehler und Grenzfälle gehören dabei ausdrücklich zum Entwicklungsprozess.
Denn entscheidend ist nicht, ob eine Software in einer Präsentation funktioniert.
Entscheidend ist, ob sie funktioniert, wenn damit gearbeitet wird.
Wohin Addiflow will
Genesis 3D und AIH sind die Grundlage einer Produktlandschaft, die sich langfristig rund um additive und digitale Produktionsprozesse entwickeln soll.
Dabei wollen wir nicht jedes Problem mit noch mehr Software beantworten.
Wir wollen dort automatisieren, wo Automatisierung sinnvoll ist. Systeme dort verbinden, wo heute Medienbrüche entstehen. Und dem Anwender dort Informationen geben, wo er Entscheidungen treffen muss.
Praktisch. Modular. Nachvollziehbar.
Das ist der Anspruch, mit dem wir Addiflow entwickeln.
Addiflow – Additive Lösungen, die bewegen.